Wiener Startup nominiert für angesehenen europäischen Digitalwettbewerb

SCREENSHOT (C) BLITAB TECHNOLOGY GMBH

Das Wiener Jungunternehmen BLITAB Technology hat ein Tablet-Gerät für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen entwickelt und es damit in das Finale der EIT Digital Challenge geschafft. Der europaweiteweite Wettbewerb sucht jedes Jahr herausragende digitale Technologien, um ihnen mit Hilfe des europäischen Innovationsnetzwerks von EIT Digital zu internationalem Erfolg zu verhelfen.

Das BLITAB ist ein innovatives Tablet, das zur Visualisierung von digitalen Inhalten keinen Bildschirm verwendet, sondern eine revolutionäre taktile Bildschirmtechnologie. Diese bewirkt, dass sich an der Oberfläche kleine physische Erhebungen bilden, die Texte von Internetseiten oder über USB eingespeiste Dokumente in ertastbarer Braille-Schrift anzeigen. Sogar Bilder kann das Gerät darstellen.

Das Team um Geschäftsführerin Kristina Tsvetanova, Mitgründer Slavi Slavev und Produktdesigner Stanislav Slavev haben das Braille-Tablet entwickelt, damit auch blinde und sehbeeinträchtigte Menschen einen barrierefreien Zugang zum Internet erhalten und von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren können. Weltweit sind mehr als 285 Millionen Menschen von Sehbeeinträchtigungen betroffen, geschätzt mehr als 300.000 davon in Österreich.

EIT Digital hat BLITAB Technology in der Kategorie „Digital Wellbeing“ nominiert. „Wir sind begeistert von der Vielfalt und Qualität der Wettbewerbsfinalisten und freuen uns, beim Finale mehr über BLITAB und ihre Tablet-Technologie zu erfahren“, sagt Dominik Krabbe, Leiter der EIT Digital Challenge.

Das Finale findet am 24. November 2016 in Eindhoven (Niederlande) statt. Hier wird das junge Wiener Unternehmen gegen acht weitere Teams aus fünf europäischen Nationen antreten, um eine internationale Expertenjury von ihrer Technologie zu überzeugen. Dem Gewinner winkt dann die Möglichkeit, in das europäische Innovationsnetzwerk von EIT Digital aufgenommen zu werden, über das EIT Digital Accelerator Programm internationale Wachstumsunterstützung zu erhalten sowie ein Preisgeld in Höhe von 50.000€.

Redaktion

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