Venture Finanzierung trifft auf Crowdinvesting

CHRISTIAN TIRINGER (C) ARAX CAPITAL PARTNERS

Die neue Initiative „Venture Space“ von Österreichs Crowdinvesting-Marktführer CONDA und ARAX Capital Partners ermöglicht das Investment in eine Vielzahl vorrangig österreichischer Wachstumsunternehmen. Einzigartig ist das Zusammenspiel von Venture Finanzierung und Crowdinvesting, wobei Investoren festlegen können, welche Unternehmen finanziert werden. Diese neue Investmentform sorgt, gepaart mit dem langjährigen Know-how von ARAX Capital Partners und CONDA, für attraktive Renditechancen und trägt wesentlich zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich bei.

In nicht börsennotierte, innovative und wachstumsorientierte Unternehmen investieren mit dem Ziel von deren Wertsteigerung zu profitieren – dieses Angebot stellen CONDA und ARAX Capital Partners mit dem neuen Projekt „Venture Space“. Das Modell besteht aus einem Mix aus klassischer Venture Finanzierung und Crowdinvesting. Insgesamt sollen bis zu 20 Unternehmen finanziert werden. Für Investoren entstehen Rückflüsse durch regelmäßige Zinszahlungen der Beteiligungsunternehmen, sobald diese eigenkapitalpositiv sind und durch geplante ausgeschüttete Gewinne über Anteilsverkäufe. „Der Zeitraum bis zu den geplanten Verkäufen wird von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein und dauert in der Regel mehrere Jahre“, informiert DI Christian Tiringer, Mitbegründer und Partner bei ARAX Capital Partners. Die Beteiligung erfolgt über den Erwerb von KG-Anteilen an der Araconda 2016 GmbH & Co KG.

Investoren entscheiden

Zentraler Aspekt der Venture Space-Initiative ist die Mitbestimmung. „Die Investoren entscheiden, bei welchen Unternehmen Beteiligungen realisiert werden. Dazu gibt es einen eigenen Investor-Room mit Voting-Mechanismen zur mehrheitlichen Entscheidungsfindung“, erläutert Michael Lipper, Head of Investment Management bei CONDA. Des Weiteren verfügen Investoren über ein Vorschlagsrecht die Investmentmöglichkeiten betreffend. Im Fokus potenzieller Investments stehen junge, nicht börsennotierte, jedoch exportorientierte Wachstumsunternehmen. Erste Optionen sind das Übersetzungsdienstleistungs-Startup nativy, das mit 2.800 qualifizierten Übersetzern über 500 Sprachkombinationen anbietet, der Software-Dienstleister für intelligente Ressourceneffizienz Symvaro oder das Unternehmen Beerjet, das sich mit seinem patentierten Produkt im Bereich der automatisierten Ausschank von Bier bei Großevents etablieren konnte.

Venture Space ist ein Retail-Produkt für Start-up Investments

Das Modell ist so konzipiert, dass diese Investmentmöglichkeit für einen großen Personenkreis interessant ist. Investoren haben die Möglichkeit mit verhältnismäßig kleinen Beträgen ähnlich wie Business Angels in eine Vielzahl an jungen Unternehmen zu investieren. „Unsere Venture Space-Initiative hat das Potenzial, außerordentlich erfolgreiche Unternehmen hervorzubringen“, ist Lipper überzeugt. Als großen Vorzug des Projekts nennen CONDA und ARAX Capital Partners die Diversifikation und Risikostreuung, die durch die Beteiligung an bis zu 20 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen gegeben ist.

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Michael Lipper (c) Anja Grundboeck – PHOTOGRAPHY

Investment stärkt den Wirtschaftsstandort Österreich

Neben dem Ziel, den Investoren attraktive Renditen zu bescheren, möchte Venture Space auch aufstrebenden, österreichischen Unternehmen zu Höhenflügen verhelfen. „Jedes Investment bedeutet gleichzeitig die Stärkung des heimischen Wirtschaftsstandortes, sorgt für Wertschöpfung im Inland und trägt dazu bei, dass Arbeitsplätze in Österreich abgesichert und geschaffen werden“, macht Tiringer deutlich. Das angestrebte Gesamtinvestitionsvolumen beträgt zehn Millionen Euro, die Fundingschwelle wurde mit einer Million Euro festgesetzt.

Redaktion

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