Startup AUROCO will österreichische Kletterlandschaft revolutionieren

(C) AUROCO

Das Startup AUROCO hat die weltweit erste elektronische Seilsicherung für Kletterer entwickelt. Nachdem sich das vollautomatische Sicherungsgerät «EPIC» bereits im Industrieklettern bewährt hat, will AUROCO das System in diesem Jahr auch für Kletterhallen anbieten. Über eine Crowdinvesting-Kampagne bei CONDA wird die große Gruppe von Hobbykletterern in Österreich von Anfang an ins Team geholt. Bis Ende Juli haben Anleger noch die Möglichkeit in eine sichere Zukunft des Klettersports zu investieren.

Klettern erfreut sich in Österreich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Bereits über 100.000 Sportler zieht es hierzulande regelmäßig in die Berge und heimischen Kletterhallen. Dank Hochseilgärten und Erlebniswelten entdecken auch immer mehr Familien Spaß an der Höhe. Klettern bietet dabei Nervenkitzel und einen perfekten Ausgleich zum Büroalltag. Parallel zu diesem boomenden Markt steigt auch das Sicherheitsempfinden. AUROCO hat mit EPIC (Electronic Partner for Individual Climbing) ein Produkt entwickelt, das mit einem einzigartigen vollautomatischen Sicherungssystem risikofreies Soloklettern ermöglicht. „Unser Ziel war es ein Gerät zu entwickeln, das Kletterer vor tödlichen Unfällen durch Abstürze bewahrt“, erklärt Jan Lohse, einer der beiden Geschäftsführer von AUROCO. Zusammen mit seinem Partner Florian Widmesser hat er EPIC in Eigenregie zur Marktreife gebracht, beide fungieren als Ansprechpartner für Österreich.

auroco-keyvisual-mobile
(c) AUROCO

Sicherheit durch doppelt redundantes Bremssystem

Das Sicherungsgerät EPIC ist akkubetrieben, tragbar und wird per Fernbedienung vom Kletterer gesteuert. Im stationären Betrieb wird die backsteingroße Box entweder mit Schrauben oder Klickverschlüssen fixiert. Für den mobilen Einsatz im Gelände kann das System per Gurt quasi überall montiert werden. Im Inneren von EPIC befindet sich eine seilführende Rolle und ein Motor, der das Seil nachzieht. Auf die spannende Frage, wie das Gerät einen Absturz erkennt, antwortet Lohse: „Über eine Elektronik wird die Drehung der Rolle überwacht. Das System erkennt einen Sturz an einer zu hohen Drehzahl.“ Der Bremsvorgang selbst erfolgt elektromechanisch. Ein zusätzlicher Sensor am Handgelenk erhöht die Sicherheit. „Wird ein Sturz registriert, erhält die Basis vom Sensor ein Signal und die Seilbremse greift nach spätestens einem Meter“, so Lohse weiter. Sollte die Technik versagen, ist bei EPIC ein Backup integriert. Dabei wird bei einem Sturz die Bremse durch eine Fliehkraftkupplung aktiviert. Dieses doppelt redundante Bremssystem von AUROCO ist weltweit einmalig.

auroco-epic-2
(c) AUROCO

Vom Strommast in die Kletterhalle

„Am Anfang hatten wir nur die Idee und waren überzeugt, dass es funktioniert“, so Lohse. Es folgte monatelange Entwicklungsarbeit und endlose Testläufe. Die Belohnung der aufwändigen Prüfungen war die DEKRA-Zertifizierung. Das patentierte Bremssystem ist eine zusätzliche Hürde für Nachahmer. Der wirtschaftliche Erfolg kam mit der ersten Serie von 100 Exemplaren. Mit diesen wurde im industriellen Umfeld ein Umsatz von 271.000 EUR erzielt. Die mehreren Tausend Strommasten in Österreich bedeuten ein Absatzpotenzial von über 10.000 Stück. Einen ähnlich großen Markt gibt es im Sportbereich. Um diese Nachfrage bedienen zu können, wird langfristig die Produktion ausgebaut.

auroco-industriekletterer-mit-fernbedienung
(c) AUROCO

CONDA bringt AUROCO und Crowd zusammen

Auf conda kann die Crowd noch bis Ende Juli in das Startup investieren und damit selbst am Geschäftserfolg von AUROCO teilhaben. Vor Beteiligung der CONDA-Crowd-Investoren liegt der Unternehmenswert von AUROCO bei zwei Millionen Euro. „Am Ende der Laufzeit profitiert jeder Anleger von einer Unternehmenswertbeteiligung. Steigt der Unternehmenswert bis dahin, macht sich das auch für die Investoren bezahlt. Darüber hinaus gibt es für das eingesetzte Kapital einen Basiszinssatz von 4,5 Prozent und attraktive Prämien bei höheren Investments“, erklärt CONDA Vorstand und Co-Founder Daniel Horak. Der minimale Zeichnungsbetrag liegt bei 100 Euro. Mit dem Funding-Ziel werden bauliche Anpassungen, DEKRA-Prüfungen für die Sport-Version und User-Tests finanziert. Bei Erreichen des Funding-Limits folgen weitere Features: „Wir haben geplant, eine Sprachsteuerung zu integrieren und EPIC an nordamerikanische Sicherheitsstandards anzupassen“, so Lohse abschließend.

Redaktion

Redaktion

PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS
Redaktion