Scubajet erhält Investment bei 2 Min 2 Mio

CEO Armin Kundigraber und Co-Founder Sabrina Hanneman | © SCUBAJET

Scubajet ist der erste multifunktionale elektrische Motor für SUP-Boards, Kanus, Kayaks oder Kleinboote, der mit wenigen Handgriffen und ohne technisches Vorwissen mittels Adaptersystem montiert werden kann. In der PULS4 Startupshow 2 Minuten 2 Millionen kann Co-Founder und CEO Armin Kundigraber mit einem souveränen Pitch gleich zwei Investoren überzeugen. Hans Peter Haselsteiner und Michael Altrichter von Startup300 investieren gemeinsam 200.000 Euro in das junge Startup. Das Investment möchte Scubajet in den Aufbau eines internationalen Vertriebsnetz sowie die Produktentwicklung stecken, der Rollout in den USA und Australien ist noch für 2017 geplant.

Armin Kundigraber im exklusiven Interview nach der Show:

Glückwunsch zum erfolgreichen Pitch, gleich die erste Frage wie geht’s euch jetzt?

Wir haben ein Investment in der Höhe von EUR 200.000 erhalten, man kann also sagen, dass es uns wirklich ausgezeichnet geht. Wir freuen uns darauf, dass wir gleich mit Hans Peter Haselsteiner und Michael Altrichter gleich zwei Top-Investoren von Scubajet überzeugen konnten.

Was war die größte Challenge bei diesem Pitch und wie sah euer Plan aus, um die Investoren zu überzeugen?

Ganz klar die zeitliche Komponente. Wir haben zwei Jahre an Scubajet gearbeitet und sehr viel relevante Informationen. Die musste ich so aufbereiten, dass aus unserer Geschäftsidee in kürzester Zeit auch ein interessantes Investment wird. Das war mit Sicherheit eine Herausforderung. Wir glauben an den internationalen Erfolg und die Skalierbarkeit unserer Idee und das konnte ich offensichtlich auch gut rüberbringen.

Wie wichtig ist dieses Investment für die Weiterentwicklung von Scubajet?

Für uns ist es ein wichtiger Schritt gewesen, um die geplanten Expansionsaktivitäten voranzutreiben. Wir möchten internationale Märkte erobern und dazu benötigt es entsprechende finanzielle Mittel, um unsere Marketing- und Vertriebsaktivitäten weiter auszubauen. Die Teilnahme an 2 Minuten, 2 Millionen macht uns zudem natürlich auch in kürzester Zeit österreichweit bekannt. Das ist ein wahnsinniger Push für das Unternehmen.

© SCUBAJET

Wie sehen die zukünftigen Schritte aus?

Die für Scubajet äußerst interessanten Märkte sind vor allem Australien und die USA. Wir haben bereits einen Vertriebsprofi in San Diego sitzen, der uns dabei unterstützt unser Reseller-Netzwerk weiter aufzubauen. Auch in Australien sind wir schon in exklusiven Verhandlungen. Geplant ist es, bis Jahresende ein weltweites Händlernetz aufgebaut zu haben. Zudem werden wir natürlich auch sehr stark ins Marketing investieren. Kurz gesagt: Wir möchten den Wassersport und die Möglichkeiten am und im Wasser mit Scubajet ganz einfach neu definieren.

Hast du einen Tipp für die Startups der nächsten Staffeln von 2 Minuten 2 Millionen?

Die wichtigsten Grundsteine für ein Startup ist eine zündende innovative Idee und ein Team welches voll und ganz dahinter steht. Das Ganze gebündelt mit einem Businessmodell, das sich am Markt etablieren kann und zahlentechnisch für potentielle Investoren interessant ist, wäre auf jeden Fall mal eine gute Basis, um bei 2 Minuten, 2 Millionen teilzunehmen. Es ist dann aber sicher keine Verhandlung am runden Tisch, dessen muss man sich vorab bewusst sein. Die Teilnahme ist aber eine gute Prüfung, um sich und das Produkt besser einschätzen zu können. Immerhin wird man mit einer Außenansicht konfrontiert, die zudem auch noch von sehr erfahrenen Geschäftsleuten skizziert wird. Daher glaube ich, dass eine Teilnahme auf jeden Fall einen sehr wertvollen Einfluss hat, auch wenn man ohne Investment ausgeht.

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