Scalable Capital expandiert nach Österreich

vlnr.: Stefan Mittnik, Florian Prucker, Erik Podzuweit (c) Scalable Capital Vermögensverwaltung GmbH

Nur wenige Monate nach dem erfolgreichen Marktstart in Deutschland ist der digitale Vermögensverwalter Scalable Capital jetzt auch in Österreich aktiv. Als regulierter Finanzdienstleister bietet das Fintech Start-up klassischen Privatanlegern erstmals Zugang zu einer professionellen und technologiegetriebenen Form der Vermögensverwaltung, die bislang nur sehr wohlhabenden Anlegern zur Verfügung stand.

„Österreich ist ein sehr interessanter Markt für uns. Das liegt zum einen an der niedrigen Sprachbarriere. Viel wichtiger aber ist, dass Österreicher ein ähnliches Sparverhalten haben wie die Deutschen: Sie sparen viel, aber falsch. Das führt auch in Österreich zu massiven Vermögensdefiziten. Das wollen wir mit unserem Service als professionelle und kostengünstige Vermögensverwaltung ändern“, sagt Florian Prucker, Co-CEO und Mitgründer von Scalable Capital.

Scalable Capital ist einer der wenigen bankenunabhängigen „Robo-Advisor“ mit einer Erlaubnis der deutschen Finanzaufsicht BaFin. Seit Februar ist das Unternehmen zudem in Großbritannien von der britischen Aufsichtsbehörde FCA reguliert.

Das deutsch-britische Unternehmen gehört zu den am schnellsten wachsenden digitalen Vermögensverwaltern in Europa. So erhöht sich das verwaltete Vermögen jede Woche um einen siebenstelligen Betrag. In Großbritannien werden aktuell die ersten Klienten von der Warteliste freigeschaltet. Somit ist Österreich nun der dritte Markt in nur sechs Monaten, in dem das Start- up aktiv wird.

Individuelle ETF-Portfolios und transparente Verlustrisiken

Scalable Capital stellt für seine Klienten Portfolios ausschließlich aus Indexfonds, sogenannten Exchange-Traded Funds (ETFs), zusammen. Aus den rund 1.500 in Europa handelbaren ETFs wählt das FinTech-Unternehmen die besten für seine Klienten aus. In die Analyse fließen vor allem die Kosten, der Tracking Error und die Liquidität der ETFs ein. Bei der Auswahl geht das Unternehmen vollkommen unabhängig vor.

Die Gewichtung der Anlageklassen hängt von der individuellen Risikotoleranz des Anlegers ab. Je nach Anlageziel, Finanzsituation und Vorkenntnissen kann jeder Klient eine von mehr als 20 Risikokategorien mit einem definierten Verlustrisiko auswählen. Allgemeine, nicht konkrete Risikoklassifizierungen wie „moderates“ oder „chancenorientiertes” Portfolio gibt es bei Scalable Capital nicht. Dieser Grad an Transparenz bezüglich der individuellen Verlustrisiken ist bisher einzigartig.

Dynamische Portfolioverwaltung

Das Herzstück in dem Angebot von Scalable Capital ist eine eigens entwickelte Risikomanagement-Technologie, die das Portfolio des Klienten rund um die Uhr überwacht und automatisch Umschichtungen durchführt, sobald die Risikoprojektionen eine drohende Verletzung der vom Klienten festgelegten Risikokategorie anzeigen. Ziel ist es, dadurch zu vermeiden, dass das Risiko im Portfolio immer in direkter Abhängigkeit zum Marktumfeld schwankt. Diese Entkoppelung schont die Nerven der Anleger, weil sie von Beginn an und zu jedem Zeitpunkt wissen, welches Verlustrisiko sie eingehen. Gerade für risikoscheue Anleger schafft das einen Zugang zum Kapitalmarkt.

Die Technologie hat das Unternehmen unter der Federführung des Mitgründers Professor Dr. Stefan Mittnik, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzökonometrie sowie Leiter des Center for Quantitative Risk Analysis an der Ludwig-Maximilian-Universität in München, entwickelt.

Kosten von 0,75 Prozent pro Jahr

Die Kosten von 0,75 Prozent des durchschnittlich verwalteten Vermögens pro Jahr beinhalten nicht nur die Dienstleistung der Vermögensverwaltung, sondern auch die Konto- und Depotführung sowie alle Wertpapiertransaktionen. Es gibt keine versteckten Kosten, Ausgabeaufschläge oder sonstige Provisionen. Die Mindestanlagesumme beträgt 10.000 Euro.

Als konto- und depotführende Partnerbank fungiert die Baader Bank. Dort werden die Wertpapiere als Sondervermögen getrennt verwahrt, damit sie auch im Falle einer Insolvenz der Bank geschützt sind.

Eigenes Team Österreich

Neben Mitgründer und Co-CEO Florian Prucker hat sich Scalable Capital kürzlich mit Felix Pachernegg einen weiteren Österreicher als Head of Sales and Distribution an Bord geholt, der sich bestens mit dem hiesigen Markt auskennt. Er wird sich neben strategischen Themen und dem generellen Ausbau des Geschäfts für private und institutionelle Klienten auch um den Aufbau des österreichischen Markts kümmern. Außerdem kann Scalable Capital auf diese Weise eine optimale Betreuung der Klienten gewährleisten.

Namhafte Geldgeber

Im Juni 2016 hat Scalable Capital eine der größten Seed-Finanzierungsrunden in der europäischen Fintech-Szene abgeschlossen. Damit ist das Fintech in seiner Early Stage-Phase mit 11 Millionen Euro finanziert. Der größte Investor ist Holtzbrinck Ventures, einer der erfolgreichsten Wachstumsfinanzierer Europas.

Gegründet wurde Scalable Capital von Erik Podzuweit, Florian Prucker, Adam French, Patrick Pöschl und Prof. Stefan Mittnik. Sie vereinen umfangreiche Erfahrung aus Kapitalmarktpraxis, Kapitalmarktforschung und E-Commerce. Vier der fünf Gründer kommen von Goldman Sachs und haben dort im Handel und in der Betreuung von Geschäfts- und Privatkunden gearbeitet. Der fünfte im Bunde, Prof. Stefan Mittnik, ist ein weltweit anerkannter Experte im Bereich der Analyse, Modellierung und Prognose von Finanzmarktrisiken und Inhaber des Lehrstuhls für Finanzökonometrie sowie Leiter des Center for Quantitative Risk Analysis an der Ludwig- Maximilians-Universität in München.

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