Startup aus Graz bietet smarten Fahrradgriff über IndieGogo-Kampagne an

(C) MOOW

SmartGrip macht jedes Fahrrad smart

In der Fahrrad-Community sorgt eine neue Erfindung aus Österreich für Aufsehen. Ein Grazer Startup will Fahrraddieben keine Chance lassen und hat dazu den weltweit ersten Smart-Griff für Fahrradlenker entwickelt. Für den Moow SmartGrip ist nun eine Kampagne auf der bekannten Crowdfunding-Website IndieGogo angelaufen. Auf den ersten Blick scheint der Griff ein einfaches Zubehörteil zu sein – tatsächlich aber verleiht er einem Fahrrad intelligente Features, die sonst nur hochpreisige Smart Bikes zu bieten haben.

Und was leistet der SmartGrip nun? Neben Diebstahlerkennung, Alarm und Trackingfunktion bietet er auch automatische SMS-Versendung bei Unfällen, 360-Grad-Beleuchtung und einen Fitness-Tracker.

Bei Diebstahlversuch Alarmierung

„Viele Menschen benutzen ihr teures Lieblingsfahrrad nicht gerne im Alltag, weil sie Angst vor Dieben haben, wenn sie ihr Fahrrad irgendwo anschließen. Diese Vorsicht ist leider nur allzu verständlich, da von fünf Fahrrädern früher oder später eines geklaut wird. Es gibt kein perfektes Schloss, das hundertprozentigen Schutz bietet – aber jetzt können wir aktiv etwas dagegen tun, Opfer eines Diebstahls zu werden.” – sagt Janos Ienciu, Unternehmensgründer von Moow. Der Erfinder ist leidgeprüft: die Idee für den SmartGrip kam ihm, nachdem sein eigenes Lieblingsfahrrad entwendet worden war. Viele Monate lang hat er mit Ingenieuren, IT-Experten und passionierten Radfahrern gemeinsam das Konzept entwickelt und unter Einsatzbedingungen getestet. Nun ist der SmartGrip  reif für die Öffentlichkeit.

Das Prinzip ist einfach: Sollte sich jemand länger als drei Sekunden an dem Fahrrad zu schaffen machen, etwa um das Schloss durchzuschneiden, beginnt das Gerät ähnlich einer Auto-Alarmanlage einen lauten Alarmton auszusenden und grell zu blinken. Eine derartige, unvermittelt einsetzende Licht- und Geräuschkulisse dürfte auch den entschlossensten Fahrraddieb in die Flucht schlagen.

Gleichzeitig bekommt der Eigentümer dank der SmartGrip Mobile App eine Mitteilung über den Vorfall auf sein Mobiltelefon übermittelt, so dass er einschreiten oder die Polizei verständigen kann.

Der Trick besteht auch darin, dass der SmartGrip sich rein äußerlich nicht stark von gewöhnlichen Fahrradgriffen unterscheidet. Er ist jedoch mit einer versteckten Spezialschraube verankert und damit schwierig zu demontieren. Im Inneren ist ein Bewegungssensor versteckt, und die Kommunikation mit dem Telefon läuft über Bluetooth.

„Seit ich den SmartGrip an meinem Fahrrad habe, bin ich entspannter, wenn ich mit dem Rad zum Einkaufen fahre oder anderes zu erledigen habe. Und wenn ich auf einer Party bin, muss ich mir nicht ständig darüber Gedanken machen, ob es noch draußen steht. Ich kann mich darauf verlassen, dass mein Fahrrad jetzt sicherer als je zuvor ist. Das ist schon ein tolles Gefühl.”- berichtet ein Tester von seinen Erfahrungen.

Automatischer SMS-Versand bei Unfall

Das Entwicklungsteam besteht aus erfahrenen Bikern. Sie haben an alle möglichen Nutzer gedacht: Mountainbiker oder Rennradfahrer, Urban Biker, Menschen, die an bestimmten Krankheiten leiden (z.B. Diabetiker, Epileptiker), und nicht zuletzt an Kinder, die unbegleitet unterwegs sind. Mit dem SmartGrip sind sie im Notfall nicht mehr auf sich allein gestellt. Bei plötzlicher Übelkeit oder Unfall –  wenn das Fahrrad sich plötzlich nicht mehr bewegt – sendet die SmartGrip Mobile App an eine zuvor ausgewählte Person eine SMS mit GPS-Koordinaten. Falls erforderlich, kann sofort Hilfe gerufen werden.

Lass dich sehen!

„Zur Verkehrssicherheit gehört, dass wir als Radfahrer gut sichtbar sind, so dass Autofahrer und Fußgänger uns rechtzeitig bemerken können. Die meisten Beleuchtungseinrichtungen sind leicht abmontierbar und damit auch zu stehlen, und manchmal vergessen wir sie auch einfach zu Hause. Außerdem ist ihr Licht oft nur schwach, und wenn sie mal herunterfallen, gehen sie leicht kaputt.” – so schildert der SmartGrip-Erfinder einen allen Radfahrern nur zu gut bekannten Sachverhalt.

Der vielseitige SmartGrip hat auch für dieses Problem eine praktische Lösung: Die eingebauten LED-Leuchten erhellen die Fahrstrecke im 360-Grad-Radius und sorgen damit für eine wesentlich bessere Ausleuchtung und Sichtbarkeit als herkömmliche Leuchten. Obendrein sind sie wirtschaftlicher, da sie per Micro-USBschnell aufgeladen werden können. Und durch den festen Einbau im Griff ist es auch schlicht unmöglich, sie zu Hause zu vergessen.

Weitere Extras

Mit der Moow SmartGrip Mobile App als Fitness-Tracker macht auch das Training auf dem Rad noch mehr Spaß. Radsportler können einfach ihre Route nachvollziehen, abgespulte Kilometer und verbrannte Kalorien in ansprechende Grafiken und Diagramme umwandeln und so ihren persönlichen Trainingsfortschritt analysieren.

Der SmartGrip ist passend für jeden Fahrradlenker. Er ist in verschiedenen Farben erhältlich und verbindet trendiges Design mit einem wirksamen Schutz des Innenlebens durch seine widerstandsfähige Silikonumhüllung.

Moow SmartGrip – ein junges Startup aus Graz

Der Moow SmartGrip ist das Werk eines österreichischen Startup-Teams aus begeisterten Radfahrern. Profunde Expertise, umfangreiche Entwicklungsarbeit und Alltagserfahrung aus erster Hand haben zu dieser praktischen, intelligenten Lösung geführt. Die Entwickler hatten dabei  sowohl Radfahrer im urbanen Raum als auch ambitionierte Radsportler im Blick und möchten zu mehr Sicherheit und Komfort beitragen.

Die SmartGrip-Kampagne auf der Seite IndieGogo läuft bis zum 8. November, die ersten 500 Stück werden zum halben Preis (68 Euro) abgegeben. Mit dem Kauf wird die Durchführung des Projekts unterstützt sowie die Arbeit an weiteren Verbesserungen wie z.B. Blinker, interaktives Routing oder Anruf Signal.

(c) Moow
Redaktion

Redaktion

PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS
Redaktion