Interview mit Luma Active

(c) Luma Acrive

Interview mit LUMA ACTIVE

Kennt ihr das auch, wenn es im Winter schnell dunkel wird und ihr wollt eure übliche Runde laufen, aber die ist leider nicht so beleuchtet, wie ihr es gerne hättet und im Dunkeln laufen ist auch nicht ideal. Dann wählt man halt doch die Route an der Straße entlang, aber das macht halt einfach nicht soviel Spaß.

So etwas Ähnliches wird sich wohl auch das Team von LUMA ACTIVE gedacht haben, als sie ihre Idee umsetzten und nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne mit LUMA ACTIVE in die Produktion starteten. Florian Schneebauer erzählt uns im Interview was hinter LUMA ACTIVE steckt und wie seine Erfahrungen mit Crowdfunding aussehen.

Worum geht es bei LUMA ACTIVE?

Mit LUMA ACTIVE haben wir ein einzigartiges Outdoor-Produkt geschaffen, dass Millionen von Outdoor-Sportlern wie Läufern, Nordic Walkern und vielen anderen ein vollkommen neues Outdoor Erlebnis ermöglichen wird. Wenn die Tage kürzer werden, sind immer mehr Läufer, Nordic Walker und andere im Dunkeln draußen unterwegs. Ausgerüstet mit Haube oder Stirnband, darauf eine Stirnlampe und zusätzliche Rückstrahler. Das ganze System drückt, rutscht und wackelt und ist unangenehm zu tragen. Das Outdoor-Erlebnis leidet merklich darunter und das ist der Punkt, an dem wir ins Spiel kommen.

LUMA ACTIVE integriert ein leistungsstarkes und ultra-leichtes LED System in hochwertige Hauben und Stirnbänder aus Funktionsmaterialien. Dazu kommt ein optimaler Tragekomfort und es ist genial einfach zu bedienen. Außerdem kann das LED System mit wenigen Handgriffen zwischen unterschiedlichen Hauben und Stirnbändern gewechselt oder zum Waschen ganz einfach ausgebaut werden.

Das heißt, eure Zielgruppe und hoffentlich Supporter sind Sportbegeisterte?

Ja, unser Produkt richtet sich an Outdoor-Sportler und hier vor allem an Läufer und Nordic Walker, die Wert auf allerhöchste Qualität legen. Was den Fokus betrifft, konzentrieren wir uns auf die Zielmärkte Österreich, Deutschland, Schweiz, Schweden und Norwegen.

Um unsere Qualitätsansprüche zu erfüllen, achten wir auch bei der Produktion darauf und fertigen ausschließlich in Österreich und Deutschland.

Und woher bekomme ich jetzt LUMA ATIVE?

Seit kurzem ist LUMA ACTIVE über den LUMA Onlineshop unter shop.luma-enlite.com erhältlich und ab Mitte Dezember bei ausgewählten Fachhändlern, wie den Gigasport Graz, Sport2000 Weiz und Urban Sportswear in Luzern.

Unser Ziel ist einfach, dass das Aufsetzen einer LUMA ACTIVE vor einem abendlichen Lauf genauso selbstverständlich wird, wie das Anziehen der Laufschuhe selbst.

Wie bist du auf diese Idee gekommen?

Beim abendlichen Laufen im Spätherbst 2012!
Da wir selbst begeisterte Sportler sind, haben wir damit Erfahrung. Gerade in der kälteren Jahreszeit sind die Tage kurz und man kommt meist nur im Dunkeln dazu laufen zu gehen. Das Tragen der Stirnlampe war uns immer ein Dorn im Auge, weil es einfach unbequem und umständlich ist. Der Gedanke, der uns dann immer begleitet hat war: Das muss doch besser gehen. Uns so entstand die Idee von LUMA ACTIVE.

Auf das Endresultat sind wir nun wahnsinnig stolz und genießen es auch selbst, draußen damit unterwegs zu sein.

Jetzt zu eurer Crowdfunding-Kampagne, wieso hast du dich für Kickstarter entschieden?

Wir wollten den Markteintritt von Anfang an mit einer Crowdfunding Kampagne verbinden. Zum einen, um die erste Serienproduktion zu finanzieren, zum anderen um Feedback von der Crowd zu erhalten und auch um die Bekanntheit des Produktes zu erhöhen. Als dann wenige Monate vor Kampagnenstart Kickstarter auch in Österreich verfügbar wurde, war die Sache für uns klar. Ein wesentlicher Beweggrund war einfach die große internationale Kickstarter-Community und der höhere Bekanntheitsgrad von Kickstarter, verglichen mit anderen Plattformen.

Woher kennst du Kickstarter?

Kickstarter war uns schon länger ein Begriff. Mein Kollege Wolfgang hat in der Vergangenheit auch schon einige Projekte unterstützt. Ich selbst habe dann während der Vorbereitung unserer eigenen Kampagne damit angefangen.

Ist dir bei Kickstarter etwas besonders positiv bzw. eher negativ aufgefallen?

Positiv ist auf jeden Fall, dass die gesamte Kampagnenverwaltung, von der Erstellung bis zur Nachbearbeitung, sehr einfach funktioniert. Es kommen eigentlich wenige Fragen auf.

Gleichzeitig bietet Kickstarter aber einfach nur sehr begrenzte Möglichkeiten für Unterstützer. Wir hatten beispielsweise Unterstützer, die gerne mehrere Rewards in Anspruch genommen hätten, Kickstarter beschränkt das aber auf eine einzige. Aber solche Dinge kann man mit ein paar Kniffen auch recht schnell lösen.

Ansonsten ist uns aufgefallen, dass auf Kickstarter eher weniger Menschen aus unserer Zielgruppe unterwegs sind. Daher mussten wir die meisten Unterstützer selbst aktivieren. Man merkt das besonders daran, dass der bei weitem überwiegende Teil unserer Unterstützer das erste Mal auf Kickstarter war. Hier hätten uns einige Wochen oder Monate mehr Vorlaufzeit sichr gut getan, um eine größere Community zu bilden.

Würdest du anderen Startups Kickstarter empfehlen?

Ja, auf jeden Fall. Jedoch sollte man sich vorab genau ansehen, ob das Produkt tatsächlich zur Plattform passt und wie es vergleichbaren Projekten ergangen ist. Schließlich gibt es sowohl mit Indiegogo, als auch mit verschiedenen deutschsprachigen Plattformen ja noch viele andere Optionen.

Warum hast du dich speziell für Crowdfunding und nicht für Crowdinvesting entschieden?

Das war eine Grundsatzentscheidung, die wir schon sehr früh getroffen haben. Mit LUMA ACTIVE wollten wir den Grundstein für weitere Produkte unter der Marke LUMA schaffen und das ohne in einer so frühen Phase bereits Investoren ins Boot zu holen. Damit hat sich die Frage nach Crowdinvesting gar nicht gestellt. Von dieser Entscheidung sind wir nach wie vor überzeugt.

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Fotocredits: © Luma Active