Leichtfried gibt Startschuss für Gründer-Schutzpaket

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Die provisorische Patentanmeldung PRIO, die FFG-Förderung Patent Scheck und die extraschnelle Markenanmeldung Fast Track schützen ab sofort das geistige Eigentum von Startups.

Mit dem neuen Schutzpaket für Gründerinnen und Gründer kommt die Startup-Initiative so richtig in Fahrt. Infrastrukturminister Jörg Leichtfried präsentierte im Rahmen eines Pressegesprächs gemeinsam mit Patentamtspräsidentin Mariana Karepova ein Bündel an Maßnahmen, das den innovativen JungunternehmerInnen zugutekommt. Denn der Schutz von technischen Erfindungen, Marken und Designs ist beim Gründen unentbehrlich – ist man nicht geschützt, läuft das Unternehmen Gefahr, die gesamte Geschäftsgrundlage zu verlieren.

Bundesminister Jörg Leichtfried: „Aus österreichischen Startups kommen Ideen, die unser aller Leben verändern können. Der Schutz dieser Ideen bleibt im Trubel der Gründung aber manchmal auf der Strecke. Daher mein dringender Appell: Erst zum Patentamt, dann an die Öffentlichkeit. Junge Unternehmerinnen und Unternehmer bekommen hier schnell und unbürokratisch alles, was sie brauchen, um ihr geistiges Eigentum zu schützen.“

Patentamtspräsidentin Mariana Karepova: „Startups stecken in einem echten Dilemma. Sie müssen viel über ihre Innovationen reden. Wie können sie sonst Investoren überzeugen? Dabei riskieren sie aber, dass ihre Idee geklaut wird. An den Schutz ihres geistigen Eigentums denken sie oft zu spät. Unsere neuen Angebote helfen, dieses Dilemma aufzulösen.“

Davon können Startups ab sofort profitieren

In wenigen Wochen kommen sie jetzt zur eigenen Marke. 10.000 Euro erhalten die Startups als Patent Scheck der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), mit dem sie Patentberatung, nationale und internationale Patentkosten und auch PatentanwältInnen bezahlen können. Und schließlich die Möglichkeit, ihre technische Lösung provisorisch anzumelden, wenn sie noch nicht zur Gänze ausformuliert ist. Das ist z.B. in den USA gang und gäbe. Denn nach einer Anmeldung können sie guten Gewissens bei Investoren, Partnern und Kunden ihre Idee bewerben.

Die maßgeschneiderte Unterstützung im Rahmen des Patent Schecks gibt es mit wenigen Klicks auf www.ffg.at/patentscheck. Hier steht den Startups kompetente Beratung zur Seite, um zu erfahren, ob ihre Innovationen prinzipiell patentierbar sind. Zusätzlicher Bonus: 80 Prozent der Kosten (bis zu 10.000 Euro) übernimmt die FFG.

Mit PRIO, der provisorischen Patentanmeldung beim Österreichischen Patentamt (ab 17.10.2016) gewinnen Startups Zeit und Sicherheit. PRIO sichert frühzeitig den AnmelderInnen das „Geburtsdatum“ ihrer Innovation – so können sie gegenüber der Konkurrenz immer nachweisen, zu welchem Zeitpunkt sie entstanden ist.

Markenschutz ist ebenso wichtig wie Patentschutz. Mit Fast Track, der neuen Online-Markenanmeldung des Patentamtes kommt man binnen weniger Wochen zu seiner registrierten Marke.

Redaktion

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