Kärnten will mit „Pioneers at the lake-Festival“ weiter ins internationale Startup- und Investoren- Rampenlicht rücken

(c) Pioneers

Landeshauptmann Kaiser: Das Motto: „Make Kärnten Pioneers“ soll positive Zukunft erzeugen – Landesrat Benger: Gründergeist im Land muss entfacht werden

 

Im Pressfoyer nach der Regierungssitzung heute, Dienstag, berichteten Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Christian Benger über den Endbericht zur strategischen Ausrichtungen der Startup Aktivitäten in Kärnten. Der Landeshauptmann informierte zudem über den Verwaltungsreformprozess, den Breitbandausbau und den Arbeitsmarktbericht für Kärnten, der unter anderem in der Sitzung mit den Sozialpartnern thematisiert wurde.

 In Bezug auf die Startups- Aktivitäten in Kärnten teilte Kaiser mit, dass man mit der Initiative eine positive Zukunft erzeugen  und damit auch Zukunftsängsten, die sich in der Diskussion über Digitalisierung, Roboterisierung und Industrie 4.0 mitunter einstellen würden, gegensteuern wolle. ‚‚Make Kärnten Pioneers“ sei ein treffendes Motto und solle auf Kärnten aufmerksam machen. Der Landeshauptmann verhehlte nicht, dass Kärnten derzeit schon viel Potential aufweise, es aber an einer schlagkräftigen Bündelung vorhandener Ressourcen und Aktivitäten fehle, und man daher außerhalb Kärntens nicht so wahrgenommen werde, wie man es gerne hätte. „Die Wahrnehmbarkeit und auch die entsprechende Darstellung unserer Stärken, wie beispielsweise Clusterbildungen, Mikroelektronik und Ökoinnovation, sind wichtig. Daher wollen wir Startups mit Kompetenz ausbauen“, bekräftigte er.

Damit Kärnten vor allem auch international nachhaltig und deutlich mit all seinen Vorzügen wahrgenommen wird, sei man mit Pioneers in Gesprächen über ein eigenes „Pioneers at the lake-Festival“. „Gemeinsam mit Pioneers und ihrem weltweiten Netzwerk, wollen wir versuchen mit dieser Veranstaltung potentielle internationale Startups und Investoren auf Kärnten aufmerksam zu machen und sie für dieses Festival zu gewinnen“, so Kaiser.

„Die Studie von Pioneers bestätigt unsere wirtschaftspolitische Schwerpunktsetzung: Wir müssen den Gründergeist im Land entfachen, damit neue Jobs entstehen und junge Menschen eine Perspektive haben. Viele Beispiele zeigen, dass sie auch zuHause erfolgreich sein können“, erklärte Benger die Ausrichtung in der Wirtschaftspolitik auf Startups und Kreative. „Sie sind die modernen Schnellboote, die unsere großen Supertanker auch für ihre Weiterentwicklung brauchen. Diese Vernetzung ist unser oberstes Ziel.“

Die Einen haben die Erfahrung und die Anderen haben die neuen Ideen“, so Benger. Konkret gemeint ist die Vernetzung der jungen, modernen Wirtschaft mit den traditionellen Betrieben. Für die Attraktivität eines Wirtschaftsstandortes sei ein Startup-Ökosystem unerlässlich. „Um hier weiter zu kommen, braucht es nicht immer Geld. Wirtschaftsförderung funktioniert hier  ganz anders. Hilfe bei Vernetzung, bei der Internationalisierung, Coaching-Programme für die jungen Leute, um am Markt gerecht auftreten zu können, stehen im Vordergrund“, erläuterte Benger.

 In der Regierungssitzung mit den Sozialpartnern gab es eine positive Bewertung des Verwaltungsreformprozesses im Land. „160 neue Reformschritte sind in Ausarbeitung“, teilte Kaiser mit. In Bezug auf den Breitbandausbau gebe es beim Ausschöpfen bereits eine sehr hohe Treffsicherheit. Erfreulich falle auch der Arbeitsmarktbericht des AMS für Kärnten aus. „Es gibt eine merkliche Verbesserung am heimischen Arbeitsmarkt. Kärnten verzeichnete 2016 einen Rückgang von 1,5 Prozent bei den Arbeitslosen, wobei die Jugendarbeitslosigkeit stark zurückging. Die durchschnittliche Beschäftigung lag bei 207.480 Personen, das ist ein Zuwachs von 1,1 Prozent“, nannte der Landeshauptmann konkrete Zahlen.

Redaktion

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