Interview mit Anton Werner von Beach-Inspector

(c) Beach-Inspector

Das Startup Beach-Inspector, dessen Gründerteam, die besten Eigenschaften aus Deutschland und Österreich kombiniert,  ist die weltweit erste umfassende Informations- und Bewertungsplattform für Strände. Sogenannte Beach-Inspectoren sind persönlich vor Ort unterwegs, um Strände professionell und authentisch zu erfassen, zu bewerten und Urlaubern so ein authentisches Bild der Strände ihrer Urlaubsziele zu bieten. Optische, touristische und infrastrukturelle Gesichtspunkte, aber auch Lifestyle-Faktoren werden als Kriterien berücksichtigt und in eine intelligente Suche integriert.  Über die Crowdinvesting- Plattform Companisto möchte Beach-Inspector nun weiter wachsen und gemeinsam mit der Crowd alle Strände der Welt digitalisieren.

Im Interview mit startablish erzählt Anton Werner, Co-Founder und gebürtiger Niederösterreicher, wie es in nach Berlin verschlagen hat und welche Vorteile Berlin für Startups bietet.

Als Österreicher in Berlin, wie kam es zu dem Ortswechsel und wie zu der Idee von Beach-Inspector?

Ich war schon während dem Studium viel im Ausland. Nach dem Abschluss hat sich dann die Möglichkeit ergeben bei Home24 den Finanzbereich mit aufzubauen und ich bin daraufhin innerhalb weniger Wochen von Niederösterreich nach Berlin gezogen. Mittlerweile sind es jetzt schon über fünf Jahre, die ich hier wohne.

Die Idee von Beach-Inspector hatte mein Mitgründer Kai, der bereits ein alter Hase aus der Online Touristik ist und der in der Vergangenheit bereits erfolgreich gegründet hat. Thomas ist der Dritte im Bunde und ein langjähriger Freund von mir. Wir haben Kai zufällig auf einer Startup- Veranstaltung kennengelernt. Der Kontakt ist nie abgerissen und nach einiger Zeit hat Kai uns dann von der Idee zu Beach-Inspector erzählt. Thomas und ich waren sofort Feuer und Flamme und haben dann innerhalb von drei Monaten unsere damaligen Jobs gekündigt um Beach-Inspector aufzubauen.

Welches Konzept und Geschäftsmodell steht hinter eurem Startup?

Wir von Beach-Inspector bewerten und digitalisieren Strände weltweit und zeigen Urlaubern wie es vor Ort aussieht. Über unsere Strandinformationen, die weltweit einzigartig und höchst relevant sind für hunderte Millionen Strandurlauber pro Jahr, bauen wir Reichweite auf. Selbstverständlich ist Beach-Inspector für den Endkunden kostenlos. Umsätze generieren wir über die Einbindung von Reiseangeboten großer Reiseveranstalter und OTAs. Hier arbeiten wir schon mit fast allen Großen zusammen.

(c) Beach-Inspector
(c) Beach-Inspector

Wieso habt ihr euch für Crowdinvesting entschieden?

Dafür gab es drei Gründe: Erstens ist die Finanzkraft der Crowd beachtlich: Durch kleine Investmentsummen Vieler ist es über Crowdinvesting möglich relevante Finanzierungssummen einzusammeln.

Zweitens sind wir ein B2C Business und leben somit von unserem Bekanntheitsgrad im Markt. Die PR und Marketing Exposure einer Crowdinvesting Kampagne ist nicht zu unterschätzen.

Drittens ist der Aufbau einer aktiven Beach-Inspector Community eine der Hauptaufgaben der nächsten Monate. User sollen zukünftig die Möglichkeit bekommen ihre Erfahrungen zu teilen. Die Crowd als aktiven Unterstützer mit der potenzierten Kraft ihres eigenen Netzwerkes hierfür an unserer Seite zu haben, verschafft uns einen enormen Vorteil: Denn die Kraft liegt in der Masse.

Gibt es einen speziellen Grund, warum ihr gerade Companisto als Plattform ausgewählt habt?

Wir waren in der glücklichen Lage uns zwischen mehreren Plattformen entscheiden zu können. Im Endeffekt haben uns der Track-Record von Companisto und die geführten Gespräche mit den handelnden Personen überzeugt, dass Companisto die richtige Plattform für uns ist.

Ist es in Berlin einfacher für Startups als in Wien?

Ein Startup zu gründen und zum Erfolg zu führen ist nie einfach. Ein attraktiver Standort mit vergleichsweise niedrigen Lebenserhaltungskostender ist ein enormer Vorteil, wenn es darum geht gut ausgebildete und leistbare Mitarbeiter zu finden. Auch der Zugang zu externen Kapitalgebern ist von enormer Wichtigkeit. In beiden Punkten sehe ich Berlin besser aufgestellt als Wien.

Die Exits der letzten Jahre haben viel Geld in die Berliner Startup Szene gespült und Berlin bei internationalen Venture Capitals in den Fokus gerückt.

Berlin hat den Ruf einer extrem hippen Stadt, was viele gut und vielseitig ausgebildete, junge Arbeitskräfte anlockt. Das Preisniveau hat in den letzten Jahren zwar deutlich angezogen, jedoch ist Berlin vergleichsweise noch immer deutlich billiger als Wien.

Unterscheidet sich die österreichische Gründermentalität von der Deutschen?

Nein, das denke ich nicht. Thomas und ich sind beide Österreicher, Kai ist Deutscher. Außer, dass er uns manchmal nicht versteht, sind mir noch nie Unterschiede aufgefallen.

Was würdest du dir von Österreich wünschen, damit es sein Potential tatsächlich ausschöpfen kann?

Das vorrangige Problem ist, dass der Zugang für das Wachstum notwendige Kapital sehr begrenzt ist. Hier sehe ich die Politik in der Pflicht Gesetze zu schaffen, die Investitionen von Privatpersonen in Startups attraktiv machen. Eine Steuerbefreiung für Firmenbeteiligungen bis zu 100.000 Euro wäre ein erster Schritt in diese Richtung.

Hast du einen Tipp, denn du an andere Gründer mitgeben möchtest?

Ein Unternehmen mit anderen Personen zu gründen ist wie eine Ehe einzugehen. Man muss in guten wie auch schlechten Zeiten zueinander stehen und sich bedingungslos auf die anderen verlassen können. Erfolge gemeinsam feiern und nach Niederlagen gemeinsam wieder aufzustehen zu können, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens. Die Entscheidung mit wem man gründet sollte also wohl überlegt sein. Ich bin sehr froh darüber die Möglichkeit zu haben mit Kai und Thomas daran zu arbeiten, Beach-Inspector zu einer der größten touristischen Websites der Welt aufzubauen.

Jetzt bist du schon so lange in Deutschland, was vermisst du am meisten an Österreich?

Den Iglo Creme Spinat. Kaum zu glauben, den gibt’s in Deutschland nicht!

 

Du möchtest in Beach-Inspector investieren? Hier kommst du direkt zur Crowdinvesting- Kampagne!