Green Alley Award – Grünes Gründen lohnt sich

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Allein der Begriff „Business as usual“ ist abschreckend, überholt und bezeichnet eine Arbeitsweise, mit der sich viele nicht mehr anfreunden können. Insbesondere Millenials hinterfragen altbekannte Strukturen und fordern neue Konzepte heraus. Ein essentieller Schritt, denn so entsteht eine neue Kultur, die sich vermehrt gegen das Konzept „Herstellen, Nutzen und Wegwerfen“ und für eine Circular Economy einsetzt. Bewusster Konsum und Umgang mit unseren Rohstoffen steht dabei im Vordergrund. Und auch Gründer setzen verstärkt ihren Fokus auf nachhaltiges Wirtschaften; inzwischen auch ein Trend, der immer mehr Einzug in vielen Unternehmen findet.

Circular Economy = Recycling? Weit gefehlt.

Es geht dabei um viel mehr als „nur“ Recycling. Es geht darum, Kreisläufe zu schließen, Ressourcen als endlich zu verstehen und Produkte so zu konzipieren, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus wiederverwertet werden können. Was auf den ersten Blick recht simpel wirkt, kann insbesondere junge Gründer schnell vor einige Herausforderungen stellen. Etliche Gesetze und Regularien müssen bekannt und natürlich eingehalten werden. Gründer sollten sich davon aber nicht entmutigen lassen, sondern es als Chance verstehen. Laut Ellen MacArthur, Gründerin der Ellen MacArthur Foundation, kann eine Circular Economy dafür sorgen, dass das BIP in der EU bis 2030 um elf Prozent anstatt nur um vier Prozent wächst und sich der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß halbiert. Genug Ansporn und Potential also, das Gründen zu wagen und sich nachhaltig auszurichten.

Um ein Unternehmen in der Circular Economy profitabel aufzuziehen, braucht es allerdings mehr als nur eine gute Idee. Neben viel Expertise und harter Arbeit bedarf es auch die Unterstützung von Partnern, die bei der Gründung zur Seite stehen. Und hier kommt Green Alley ins Spiel. Bereits zum vierten Mal richtet der Startup Förderer den Green Alley Award, einen europäischen Gründerwettbewerb für Startups der Circular Economy aus. Dabei unterstützt wird Green Alley von Partnern, wie der deutschen Crowdfunding Plattform Seedmatch, der European Recycling Platform Finland, dem UK Accelerator Bethnal Green Ventures, H2 Compliance sowie R2PI, einem Horizon 2020 Projekt.

Startups, die sich beispielsweise mit den Themen Abfallwirtschaft, Recycling oder Ressourcenschonung befassen, können sich bis zum 25. Juli unter www.green-alley-award.com mit ihren grünen Ideen für den Green Alley Award 2017 bewerben und sich so die Chance auf ein Preispaket im Wert von bis zu 30.000€ sichern.

Dass es sich lohnt sich a) für den Green Alley Award zu bewerben und b) in der Circular Economy zu gründen, zeigt auch Green City Solutions, der Green Alley Award Gewinner 2016. Das deutsche Startup hat mit seinem „City Tree“ eine Installation aus Moos und IoT-Technologie entwickelt, die Feinstaub in Biomasse umwandelt und so die Luftqualität der Städte verbessert. Inzwischen stehen City Trees nicht nur in Deutschland, sondern unter anderem auch in Italien und Hongkong und sorgen dort für sauberere Luft und ein angenehmeres Klima.

Gründer vor dem CityTree-Prototyp | © Green City Solutions
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