„go-international” bringt österreichische Startups ins Silicon Valley

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Das kalifornische Silicon Valley ist mit seinem perfekten Ecosystem, bestehend aus Forschungseinrichtungen, Venture Capital Unternehmen, Branchenstars und Business Accelerators, das Mekka der globalen Startup Szene und der schnelle Brüter für Innovationen. „22 der 50 wertvollsten ‘Unicorns’ – Unternehmen, die über 1 Mrd. USD wert und nicht älter als zehn Jahre sind – sind im Silicon Valley stationiert“, berichtet Rudolf Thaler, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles.

Unternehmen profitieren von der offenen Innovationskultur im Silicon Valley

Seit 2010 gibt es für qualifizierte österreichische IKT-Startups mit der Technologieinitiative Go Silicon Valley (GSV) im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go international des Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) eine Brücke in das Silicon Valley. Die Business Accelerator Partner des AussenwirtschaftsCenter Los Angeles sind für engagierte Startups das Base Camp zum Netzwerken mit möglichen strategischen Partern und Venture Capital Firmen. Thaler: „96 österreichische Startups haben sich bis heute dafür qualifiziert und daran teilgenommen. Etwa zwanzig GoSiliconValley-Teilnehmer haben eine Niederlassung in den USA gegründet und acht Unternehmen erhielten Risikokapital. Zwei Unternehmen wurden gekauft.“

Zu den Erfahrungen der Austro-GSV-Ambassadors gehören „Think big“, die Bedeutung des gekonnten Story-telling beim laufenden Networking und der enorme Speed und Drive im Silicon Valley. Besonders geschätzt wird das offene Gesprächsklima. Thaler: „Markanter Unterschied zu Europa ist die Einstellung zum Fehler machen. Fehler werden im Silicon Valley als eine wesentliche Erfahrung gesehen und als Grundstein für den Erfolg. Zusätzlich die hohe Akzeptanz von Neuem und die positive Einstellung machen den Landstrich zwischen San Francisco und San Jose einzigartig und für globale österreichische Startups eine Muss-Destination.“

Das Silicon Valley ist als Epizentrum disruptiver Technologien auch für etablierte Unternehmen einen Kontakt wert, zum Beispiel in Form eines Innovation Boot Camp für das Top Management, der Zusammenarbeit mit einem Startup oder bis hin zur Etablierung eines eigenen Innovation Lab vor Ort. Technologien wie beispielsweise 3D Printing, Internet of Things, Robotics, autonomes Fahren verändern bestehende Geschäftsmodelle und erfordern strategische Antworten zur Sicherung des Fortbestandes von Unternehmen.

Redaktion

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