FH Kärnten fördert smarte Infrastruktur für innovative Startups

(c) FH Kärnten

FH Kärnten eröffnet Gründergaragen und setzt so ein weiteren Baustein zur Vervollständigung eines „Gründercampus“. In den neuen Gründergaragen wird nun der Zusammenbau von Prototypen sowie die Durchführung von Testreihen unter höchster Diskretion und Geheimhaltung ermöglicht.

Die FH Kärnten sieht in der Förderung von Innovation und Unternehmergeist einen wichtigen Beitrag, um den Wirtschaftsstandort Kärnten zu stärken und weiterzuentwickeln. So wurde ein Gründercampus für technologieorientierte Startups an der FH Kärnten unter der Leitung von Erich Hartlieb konzipiert und schrittweise umgesetzt. Die unmittelbare Anbindung der Gründergaragen an die bereits vorhandenen Einrichtungen wie die Innovationswerkstatt und die Smart-Labs der FH Kärnten komplettieren den Gründercampus Villach und schaffen damit die notwendige Infrastruktur, hochschulisches Know-how, Forschung und Entwicklung sowie Unternehmen gezielt zu vereinen.

“Ein vitaler Gründercampus in Kärnten braucht eine gute Vernetzung in der Community, professionelles Coaching und eine moderne Laborinfrastruktur”, so Hartlieb, FH Kärnten Studiengangsleitung Wirtschaftsingenieurwesen, über die professionelle Einbettung in die Laborlandschaft auf dem Campus Villach.

Gerade für technologieorientierte Startups und deren Produktinnovationen ist der Prototypenbau von großer Bedeutung. Es besteht durchaus Bedarf nach Raum und Büroinfrastruktur und kleinem Werkstattzubehör, um Modelle und Prototypen zusammenzubauen, sicher zu verwahren und vor vorzeitiger Veröffentlichung zu schützen. Die Gründergaragen ermöglichen Studierenden, Absolventen und Kärntner Startups den Zusammenbau von Prototypen sowie die Durchführung von Testreihen unter Wahrung der Geheimhaltung. Der Schutz vor Veröffentlichung ist für eine etwaige Anmeldung von Schutzrechten von existenzieller Bedeutung. Die FH Kärnten hat in der Unterstützung von Jungunternehmern damit einen wesentlichen Meilenstein erreicht.

Realisiert wurde das Projekt durch den finanziellen Beitrag der Privatstiftung der Kärntner Sparkasse sowie durch weitere Partner wie z. B. der Stadt Villach, Hasslacher Norica Timber oder Tilly Holzindustrie. Villachs Bürgermeister Günther Albel sieht in einer gut ausgebauten Startup-Infrastruktur klare Wettbewerbsvorteile: „Technologische Innovationen sind wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Stadt und auch der Region”. Die Planung, Ausarbeitung und Umsetzung der Gründergaragen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem FH Kärnten Architekturstudenten Jürgen Pawlovsky sowie den FH-Professoren Sonja Hohengasser und Peter Nigst vom Studiengang Architektur und dem Kärntner Start-up Living Container. Nach viermonatiger Planungszeit wurden die drei zusammengebauten Gründergaragen in nur sechs Arbeitsstunden aufgebaut.

Die Initiative Start UP der FH Kärnten

Durch die Initiative des build!Gründerzentrums wurde 2009 ein Pilotprojekt zur Unterstützung von Gründungsideen an der FH Kärnten durchgeführt. Das Ergebnis war eine Unternehmensgründung und ein Kooperationsprojekt mit einem bestehenden Kärntner Startup. Durch diese Projekterfahrung kamen die Projektteilnehmer zur Erkenntnis, dass eine strukturierte Unterstützung von Gründungsvorhaben in Form von Expertenwissen, Coaching und geeigneter Infrastruktur die Erfolgswahrscheinlichkeit, speziell von technologieorientierten Start-ups, enorm erhöhen. So wurde im November 2013, in Abstimmung mit den Gründerinstitutionen am Standort Kärnten die Initiative Start UP an der FH Kärnten gegründet. Neben Gründerworkshops und individuellen Coachings sind die Innovationswerkstatt als Kreativraum und das Smart Lab als Prototypenwerkstatt wesentliche Elemente für Gründerprojekte.

Redaktion

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