Erstmals werben Internationale Startups aus dem Global Incubator Network in Tirol um Partner und Kapital

STARTUPS AUS ASIEN UND ISRAEL TRAFEN MIT TIROLER UNTERNEHMEN, INVESTOREN UND HOCHSCHULEN ZUSAMMEN (C) STANDORTAGENTUR TIROL

Ausgewählte Unternehmen aus Asien und Israel präsentierten sich Ende letzter Woche am höchsten Coworking Space der Alpen vor Tiroler Unternehmens- und Entwicklungspartnern sowie potenziellen Investoren. Sichtbarkeit des Wirtschaftsstandorts Tirol soll außerhalb Europas gesteigert, Kooperationen und Betriebsansiedlungen sollen angebahnt werden.

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG und die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft aws laden über ihr „Global Incubator Network“ zweimal jährlich je 10 ausgewählte Startups aus Asien und Israel nach Österreich, um diese mit Geschäftspartnern und Investoren zu vernetzen und Betriebsansiedlungen anzubahnen. „Zusammen mit der Standortagentur Tirol bringen wir die Startups aus dem Global Incubator Network nun erstmals nach Tirol, um Kooperationen mit Tiroler Unternehmen und dem Tiroler Investorennetzwerk anzustoßen. Dass uns dafür unter anderem der höchstgelegene Coworking Space der Alpen, nämlich der COWO Tirol nahe Innsbruck, zur Verfügung steht, freut uns besonders“, betonen FFG-Geschäftsführerin Dr. Henrietta Egerth und aws-Geschäftsführer DI Bernhard Sagmeister. Für den Standort Tirol bietet die Zusammenarbeit mit den Unternehmen aus dem Global Incubator Network mehrere Chancen: „Für Tiroler Unternehmen schaffen wir damit Möglichkeiten, neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen, während die Partner des Tiroler Investorennetzwerks einen unkomplizierten Zugang zu vielversprechenden Unternehmen bekommen, die auf den europäischen Markt drängen. Deren potenzielle Investments sollen für diese Unternehmen natürlich auch ein Anreiz sein, dass sie sich bei einer Ansiedlung innerhalb Europas für Tirol entscheiden“, erklärt Tirols Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. In den letzten Jahren war das Interesse ausländischer Unternehmen an einer Ansiedlung in Tirol anhaltend hoch, die Summe ihrer Erstinvestitionen am Standort stieg im Jahr 2015 auf 23 Millionen Euro. Spitzenreiter bei den Herkunftsländern für Betriebsansiedlungen waren in den letzten Jahren Italien, Deutschland und die Schweiz. „Durch die Zusammenarbeit mit der FFG und der aws im Rahmen des Global Incubator Network wollen wir gezielt auch Ansiedlungsprojekte aus den vielversprechenden Märkten Asien und Israel ermöglichen“, so Dr. Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol.
Die 10 Unternehmen, die von Donnerstag bis Sonntag letzter Woche Tirol besuchten, stammen aus Japan, Hongkong, Singapur, Indonesien und Israel und sind in den Bereichen Medizintechnik, Biomaterialien/Baustoffe, Automotive und IT aktiv. Sie sind zwischen zwei und sieben Jahre am Markt, beschäftigen aktuell zwischen drei und 18 Mitarbeiter und verfügen großteils bereits über ein fertiges Produkt sowie erste Markterfahrungen im Heimatland. In Tirol trafen sie auf Vermittlung der Standortagentur Tirol mit Unternehmen wie Swarovski sowie mit Vertretern der Universität Innsbruck, dem Management Center Innsbruck und dem Tiroler Investorennetzwerk zusammen – unter anderem im COWO Tirol, dem höchstgelegenen Coworking Space der Alpen.

Höchster Coworking Space der Alpen erschließt der Region neue Perspektiven

Seit Anfang Oktober steht mit dem COWO Tirol der höchstgelegene Coworking Space der Alpen in Österreich, und zwar am Patscherkofel nahe Innsbruck auf 1.963 Metern. Für das Netzwerktreffen mit den Unternehmen aus dem Global Incubator Network bot der COWO Tirol den idealen Rahmen. „Mit dem Attribut höchster Coworking Space der Alpen erregt der COWO Tirol überregionale Aufmerksamkeit. Vor allem aber steht der COWO Tirol für neue Wege im Zusammenspiel von urbanem und ländlichem Raum. Davon profitieren der Standort Tirol und die Landeshauptstadt Innsbruck gleichermaßen“, so Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer. Zwischen der Standortagentur Tirol, der Stadt Innsbruck, der Patscherkofelbahn GmbH, den Innsbrucker Kommunalbetrieben und dem Tourismusverband Innsbruck laufen derzeit Gespräche, in welcher Form der COWO Tirol nach der Testphase Ende Oktober weiterbestehen und welche Verbindungen von Wirtschaft, Natur und Tourismus der COWO Tirol ermöglichen kann.

Redaktion

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