E-Mobility-Challenge START-E präsentiert GewinnerInnen

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START-E, eine Initiative des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), hat die innovativsten E-Mobility-Ideen für Österreich gesucht und gefunden. Bei der gestrigen Abschlussveranstaltung im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Teesdorf wurden die GewinnerInnen gekürt.

Technologieminister Gerald Klug zeigt sich begeistert von der Qualität der Projekte und gratuliert den Gewinnern der Challenge „Elektromobilität ist für klimafreundliche Mobilitätessenziell. Das bmvit unterstützt daher diese Technologie von der Forschung bis zur Marktüberleitung. Mit START-E wollen wir speziell JungunternehmerInnen ansprechen und sie dabei unterstützen, ihre innovativen Ideen zu verwirklichen und auf den Markt zu bringen“, so der Minister.

Alle drei Gewinner-Projekte erhielten neben einem Preisgeld von 15.000, 10.000 bzw. 5.000 Euro, ein sechsmonatiges Trainingsprogramm von Impact Hub Vienna. Den Startups soll so das nötige Know-how vermittelt werden, um ihr Produkt weiterzuentwickeln. Die drei START-E-GewinnerInnen bringen die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Markteintritt mit, ist Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds, überzeugt: „Die Top-3-Projekte zeichnen sich vor allem durch ihre Alltagstauglichkeit und Praktikabilität aus – diese Produkte vereinfachen die Nutzung von E-Mobilität. Und genau das braucht es, um Elektromobilität weiterzubringen und für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.

©KURIER/Gilbert Novy

 

Die Top 3

 

Platz 3: iconic creative carport

Auch Constantin Vallery und Corina Riepel konnten die ExpertInnen-Jury von ihrem Produkt überzeugen. Mit iconic creative carport schaffen es die beiden WirtschaftsingenieurInnen, Ladeinfrastruktur attraktiv zu gestalten und mit erneuerbarer Energie zu kombinieren. Das stützenfreie Carport kann online bestellt und konfiguriert werden, und wird schließlich von den KundInnen selbst aufgebaut. Optional gibt es eine Fotovoltaik-Dachmembran dazu, die die Stromerzeugung vor dem eigenen Haus ermöglicht.

 

Platz 2: NRGkick – die mobile Ladestation für Elektrofahrzeuge

Die E-Mobility-Silbermedaille ging an das steirische Start-up Dinitech. Mit NRGkick will Dinitech-Gründer Dietmar Nierderl das Aufladen von E-Fahrzeugen revolutionieren. Mit der smarten, mobilen Ladestation können E-Fahrzeuge an sämtlichen Normsteckdosen aufgeladen werden. Für Übersicht und Transparenz werden ständig Strom und Spannung und die geladene Energiemenge gemessen. Diese Daten werden via Bluetooth auf eine Smartphone-App übertragen und visualisiert – zusätzlich informiert die App über Ladekosten, geladene Reichweite u. v. m.

 

Platz 1: add-e – der PlugOn-PlugOff E-Antrieb zum Nachrüsten an bestehende Fahrräder

Fabian Gutbrod und sein Team dürfen sich freuen: add-e – der PlugOn-PlugOff E-Antrieb zum Nachrüsten an bestehende Fahrräder wurde von der Fachjury als Gewinner der ersten E-Mobility-Challenge Österreichs ausgewählt. Das Projekt: Ein Akku, der aussieht wie eine Trinkflasche und sich unkompliziert an jedes Fahrrad montierten lässt. Ein herkömmliches Fahrrad wird so in Minuten zu einem modernen E-Bike umfunktioniert. Nur zwei Kilogramm wiegt der innovative Elektromotor – das Fahrrad bleibt so sportlich und leicht und gewinnt alle Vorzüge eines E-Bikes.

 

Publikumspreis bei der langen Nacht der Forschung – Station Burgtheater

Bei der Langen Nacht der Forschung, am 22. April, hat noch ein viertes Start-up die Chance, START-E-GewinnerIn 2016 zu werden. Das Publikumsvoting, das bei der Abschluss-Veranstaltung startet, geht dort in das Finale. Zwischen 10 und 15 Uhr können Stimmen bei der Info-Station des bmvit und des Klima- und Energiefonds „Elektromobilität hautnah erleben“ neben dem Burgtheater abgegeben werden.

Redaktion

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