byrd gewinnt Challenge der Österreichischen Post bei WK Wien „Innovation to Company“

© byrd

Drei Finalisten pitchten am Mittwoch vor der Jury der Österreichischen Post um den Sieg. In einem engen Finale konnte sich byrd vor den beiden anderen Finalisten IST mobil und Flutaro aus Deutschland durchsetzen. Damit steht der erste von insgesamt sieben Siegern im Rahmen der Wirtschaftskammer (WK) Wien Initiative „Innovation to Company“ fest. Die Sieger freuen sich über EUR 8.000 Preisgeld sowie die zukünftige Kooperation mit der Österreichischen Post, die bereits heuer noch starten soll.

Im Rahmen der WK Wien Initiative „Innovation to Company“ war die Österreichische Post auf der Suche nach neuen Businessmodellen und Lösungen für das Thema „Last Mile – Zustellung zum Endkunden“. Im Fokus standen intelligente Softwarelösungen für möglichst Standort-flexible und Zeit-genaue Lieferung. Die Startups konnten eine Gesamtlösung oder auch nur Teile einer Lösung einreichen. Dass der Sieg schließlich an ein Startup geht, das die „First Mile“ optimiert, ist kein Widerspruch – sondern ganz im Gegenteil eine ideale Ergänzung und in den Grundfunktionen genau im Fokus der Post. „Es war wahrlich keine einfache Entscheidung für die Jury. Schlussendlich konnte byrd knapp die Challenge gewinnen und ich gratuliere dem Sieger herzlichst“, so Dahlia Preziosa, Leitung Online Innovationsmanagement der Österreichischen Post.

byrd – Convenience für „first mile“

Das junge Wiener Startup byrd hat mit einem konkreten Konzept zur Kooperation mit der Österreichischen Post, basierend auf ihrem innovativen Geschäftsmodell, im Pitch die Verantwortlichen überzeugt. byrd löst mit seinem Ansatz ein Problem, das viele Menschen nur zu gut kennen. Insbesondere den Umstand, wenn etwas online bestellt wurde, man es aber nicht auf gleich bequemen Weg wieder zurücksenden kann. Dafür gibt es nun seit kurzem byrd am österreichischen Markt, die bei ihren Kunden Pakete bzw. Gegenstände abholen, verpacken und mit dem jeweils günstigsten Anbieter versenden. Damit es wirklich besonders angenehm funktioniert, kann man per byrd-App die Abholung anfordern, die Zeit einstellen und auch die Sendung verfolgen.

Drei Top-Finalisten – internationale Bewerber

Neben einem zweiten österreichischen Startup war auch ein Unternehmen aus Berlin am Start. „Wir waren von der Qualität der Bewerber und ihrer Ansätze wirklich sehr beeindruckt. Insbesondere die Konzepte und Überlegungen zur Kooperation mit uns haben das unterstrichen“, so Dahlia Preziosa. Als großes Unternehmen ist die Österreichische Post stark im Startup Segment engagiert und immer auf der Suche nach neuen, innovativen Lösungen. Dahlia Preziosa: „Die Initiative der Wirtschaftskammer Wien war eine optimale Gelegenheit für uns zu einem konkreten Thema passende Startups zu finden, mit denen wir in Zukunft zusammenarbeiten können“.

Innovation to Company – eine Initiative der Wirtschaftskammer Wien

Die Wirtschaftskammer Wien fungiert bei „Innovation to Company“ als Host und übernimmt die Rolle einer aktiven Plattform. „Wir sehen uns als Enabler und Support für unsere Mitglieder, die die Digitalisierung als Chancen sehen und Innovation vorantreiben wollen“, so Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. „Unsere Ziele sind die aktive Stärkung des Standorts Wien, sowie die Ermöglichung möglichst vieler win-win Situationen durch die Kooperation von etablierten Unternehmen mit aufstrebenden und innovativen Startups, welche sich aus unserer Initiative Innovation to Company ergeben.“

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