Avenue #2: Der 30 Sekunden Pitch, der dein Leben verändern kann

(c) Anton Verkhovodo

Diese Woche fand das Lab #2 der Entrepreneurship Avenue statt. Über 25 Ideen wurden innerhalb von 30 Sekunden Pitches präsentiert. Im nächsten Schritt ging es ans Teambuilding. Die Ideengeber verteilten sich, hängten ihre vorbereiteten Plakate auf und das geordnete Chaos konnte beginnen. Aufgrund der vielen motivierte Teilnehmer, reichte nicht einmal mehr der Hörsaal der TU Wien aus, die angehenden Teams diskutierten und analysierten ihre Businessmodelle und Konzepte einfach am Gang weiter.

Am Ende des Abends standen sie weitgehend fest, die Teams, die in den nächsten Wochen ihre Businessmodelle überarbeiten, Zielgruppen definieren –  ihr Startup gründen.  WGemeinsam werdet ihr harte Phasen durchleben müssen und viel Zeit, Kraft und Nerven investieren.”, so Alexander Streihammer, Co-Founder von Whataventure, der den Startups einen kurzen Einblick in die Phasen des Gründens gab.

Wir bitten sie vor den Vorhang

startablish.at wird in den nächsten Wochen fünf Startups in ihrem Schaffensprozess während der Avenue und auch danach begleiten und ihre Entwicklung als Startup und auch als Team dokumentieren.

Ziel ist es, die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer mit all jenen der Startup- Community zu teilen, die es nicht geschafft haben bei der Entrepreneurship Avenue mitzumachen und ihnen eine Bühne für ihre Idee und Kreativität zu bieten.

Die fünf folgenden Startup unterscheiden sich nicht nur in ihrer Idee, sondern sie befinden sich auch alle in unterschiedlichen Phasen des Schaffensprozess – was die Begleitung ihrer Entwicklung nur umso spannender macht. Also – let’s go!

 Das Startup ohne Namen

Besonders early- Stage ist dieses Startup. Zwar hat dieses Startup noch keinen Namen, dafür hingegen aber schon ein sehr ausgereiftes Konzept mit dem Ziel, Investoren die Entscheidung für ein Investment zu erleichtern. Wer sich als Privatinvestor über mögliche Investitionen informieren möchte, steht einer Flut an Daten und Beurteilungsmethoden gegenüber. Die Auswertung ist aufwendig und vage, daher vertrauen viele Investoren den Handlungsempfehlungen vermeintlich erfahrener und unabhängiger Börsenanalysten. Man bekommt aber nicht eine, sondern viele Meinungen zu hören,  die nicht unterschiedlicher sein können.

Die Idee des Startups lautet, Anlegern Kennzahlen über den Erfolg und die Glaubwürdigkeit von Börsenanalysten zu bieten. Vergangene Performance und Handlungsempfehlungen der Analysten werden systematisch erfasst und ausgewertet. Mit dieser Methode werden die Profile der Analysten vergleichbar gemacht, was die Entscheidung des Investors unterstützen soll.

„Erwartungen hatte ich an die Avenue keine. Ich bin überrascht, wie gut das Konzept der Veranstaltung funktioniert und schätze die Offenheit und Dynamik, die dort herrscht.“ – Lukas Himmelfreundpointer, Namenloses Startup

Das Team besteht aus fünf junge Studenten, der TU und der WU Wien, die, bis auf eine Ausnahme, erst im Rahmen der Entrepreneurship-Avenue zueinander gefunden haben.

eagr

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(c) eagr

Das Angebot an Freizeitaktivitäten im Blick zu behalten fällt einem oft schwer und nimmt viel Zeit in Anspruch. eagr scannt tausende Events und Freizeitangebote in Echtzeit und gibt intelligente Vorschläge basierend auf den eigenen Präferenzen. Von Parties über Workshops bis hin zum Skydiving ist alles dabei. Mittels simplen Swipe- Prinzip werden Vorschläge gespeichert und Tickets können sofort gebucht bzw. gekauft werden. Das System lernt mit den Interaktionen mit um die Aktivitäten dem eigenen Profil noch besser anzupassen.

„Als SIMC Studenten kennen wir die Avenue natürlich schon länger und wissen, dass sie für uns als Gründer einige großartige Chancen bietet.“ – Markus Raunig, eagr

Die drei eagr – Gründer, die alle den SIMC Master der WU Wien absolvieren, haben bei den ersten beiden Labs der Entrepreneurship Avenue nicht nur wertvolles Feedback von potenziellen Nutzern bekommen, sondern bereits die ersten Kontakte geknüpft. Zwei Developer, mit denen nun am ersten Prototyp gearbeitet wird, haben das Team bereits erweitert.

Hibou

hibou
(c) Hibou

Hibou ist der moderne Zeitungsständer im Café oder im Wartezimmer beim Arzt, nur das man sich nie wieder darüber ärgern muss, dass die gewünschte Zeitung bereits in Verwendung ist.

Mit Hibou kann man in Zukunft in seinem Lieblingscafé jederzeit via Bluetooth gratis am Smartphone oder Tablett lesen – egal ob nationale oder internationale Tageszeitung, Wochenzeitung oder Magazin.  Durch die Möglichkeit ein eigenes Interessensprofil zu erstellen, kann die App personalisiert werden, die Lieblingslocations werden hinzugefügt und die neuesten Artikel per Push-Nachrichten nie wieder verpasst!

„Durch die Workshops, Coachings und Kontakte werden einem zahlreiche vielversprechende Türen geöffnet.” – M.P., Hibou

Das Team von Hibou besteht aus vier Studentinnen des letzten Semesters des SIMC Masters der WU Wien. Im Zuge einer Lehrveranstaltung entwickelten sie das Konzept zu Hibou. Die Entrepreneurship Avenue wollen die Mädels nutzen um ihr Produkt zu entwickeln und ihr Startup auf den Markt zu bringen.

Das sympathische Quartett sucht übrigens noch einen App- Developer um gemeinsam den Prototypen zu entwickeln! Bei Interesse bitte einfach bei startablish.at melden, wir vermitteln euch gerne weiter!

TrackButler

Eine MusicMap, die einen Überblick über die musikalische Ausrichtung von Lokalen verschafft und eine App, die den Usern die Möglichkeit gibt aktiv und passiv Einfluss auf die gespielte Playlist zu nehmen. Anhand der Daten verschiedener Musik-Apps erstellt TrackButler ein Profil des Users und seiner musikalischen Vorlieben. Der User kann sich so Angebote, Events und Specials von Lokalen, die sich mit seinen musikalischen Präferenzen überschneiden, mitteilen lassen. Der Wirt, der die Musik über einen speziellen browserbasierten Webplayer abspielt, kann einstellen, welche Musik in seinem Betrieb gespielt werden soll, welche Genres, Interpreten oder Lieder er ausschließen möchte und ob der Gast automatisch seine Musikwünsche umsetzen oder als Vorschlag schicken kann. Gleichzeitig bekommt der Gastronom 100% anonymisierte Business Analytics.

„Unser derzeitiger Eindruck zu Avenue ist auf jeden Fall positiv. Es nehmen interessante Leute teil, von denen wir uns gleich zwei geschnappt haben. Wir sind gespannt wie die kommenden Workshops gestaltet werden!“ – Stephan Petsch, TrackButler

Das vierköpfige Team besteht aus drei Software-Engineers der TU Wien und einem Wirtschaftsstudent der FH des bfi Wien. Die Idee entstand zwar bereits lange vor der Entrepreneurship Avenue, aber die Avenue selbst wollen die vier Burschen nutzen um ihr Konzept voranzubringen und auszubauen.

Line-Skipper

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(c) line-skipper

Das Startup, mit dem man sich nie wieder für ein Ticket anstellen muss. Egal ob Business- Konferenz, Museum oder Rockkonzert, Line- Skipper ist eine Ticket – App, die einem nicht nur eine Liste aller Veranstaltungen bietet, sondern man kann sich das Ticket auch gleich per App kaufen und speichern.  So vergisst man auch nie wieder die Karten zuhause!

Line-Skipper bietet zusätzlich noch die Möglichkeit an, Freunde per App zu befragen, ob sie ebenfalls Interesse an der Veranstaltung haben und ihnen auch gleich ein Ticket zu reservieren.

„Nachdem einige Bekannte ihre Ideen mit Hilfe der Avenue erfolgreich umsetzen konnten, war für uns klar, dass wir auch an dieser Event-Serie teilnehmen möchten und sind froh darüber.“  – Andreas Kaltenböck, Line-Skipper

Auch hier starten ein Absolvent der WU und ein Student der TU Wien eine Zusammenarbeit. Nicht nur von der Entrepreneurship Avenue und ihren Speakern selbst, sondern auch von dem zusätzlichen Rahmenprogramm des WU Gründungszentrums sind die beiden Gründer begeistert.

Das Team sucht übrigens noch nach einem weiteren technischen Co-Founder! Wer interessiert ist, den vermitteln wir gerne weiter!